EFA Elektronische Fahrplanauskunft des Karlsruher Verkehrsverbundes
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Nightliner
Das Karlsruher "nightliner"-Netz

Karlsruher Nachtschwärmer müssen sie sich keine Gedanken mehr um den Nachhauseweg machen – auch nicht während der Woche. Denn die Fächerstadt bietet mit dem „nightliner“ an 365 Tagen im Jahr ein Nachtnetz. Der Öffentliche Personennahverkehr in Karlsruhe ist damit gleichzeitig Vorreiter für Städte vergleichbarer Größe, weil in dieser Kategorie erstmals ein tägliches 24-Stunden-Netz angeboten wird.
Die einzelnen Linienverläufe finden Sie hier.
Das System baut auf der so genannten „Rendezvous-Haltestelle“ auf, dem zentralen Treffpunkt für die Basislinien, die über den Karlsruher Marktplatz fahren. Dort fahren alle Fahrzeuge ab 1.30 Uhr immer zur Minute `30 sternförmig in alle Richtungen von Karlsruhe, sodass die einzelnen Stadtteile angesteuert werden. Während der Woche verkehren die „nightliner“ bis 4.30 Uhr, am Wochenende - also in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag - bis 6.30 Uhr.
Fahrgäste können mit nur einem Mal Umsteigen von einem Stadtteil in den anderen gelangen. Neben den „nightliner“-Linien verkehren die S-Bahnlinien 1 und 2 in Ergänzung zum „nightliner“ ebenfalls die ganze Nacht hindurch im Stundentakt. Die eingesetzten Busse halten auf Wunsch des Fahrgasts auch außerhalb der Haltestellen - dort, wo ein sicheres Aussteigen problemlos möglich ist.
Für die „nightliner“ konnte mit dem BGV ein Partner gewonnen werden, der ebenso wie die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) die Sicherheit von Menschen zum Ziel hat, selbst dann, wenn diese zu ungewohnter nächtlicher Stunde noch unterwegs sind.
Der „nightliner“ orientiert sich an den Wünschen aller Fahrgastgruppen: Die späte Rückfahrt von der Disco oder einer Feier ist ebenso möglich wie die sichere Heimkehr von einem langen Theaterabend oder auch das Erreichen beziehungsweise Verlassen des Arbeitsplatzes etwa für Menschen mit Nachtschichten. Durch das modifizierte flexible, gleichzeitig aber auch dichte Haltestellennetz, das „Halten auf Zuruf“ durch den Fahrgast und den optionalen Haustür-Service bei den Anruflinientaxis bleiben den Fahrgästen lange Fußwege erspart.




