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KVV - Karlsruher Verkehrsverbund GmbH
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EFA Elektronische Fahrplanauskunft des Karlsruher Verkehrsverbundes

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Inhalt

Fahrgastbeirat

Der Fahrgastbeirat im Karlsruher Verkehrsverbund - Leitbild

Mobilität durch kundenorientierten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Mobilität ist sowohl für die Gesellschaft wie auch für jeden einzelnen Menschen lebensnotwendig. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir uns frei und ohne Einschränkungen an jeden beliebigen Ort bewegen können, um dort entsprechend unseren Bedürfnissen und Wünschen tätig zu sein. Ein Leben ohne Mobilität ist für uns schlicht nicht vorstellbar. Hierbei hat ein kundenorientierter Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) sowohl in Verdichtungsräumen der Städte als auch im Umland eine herausragende Bedeutung. In einer modernen Gesellschaft kann nur ein kundenorientierter, örtlicher und überörtlicher ÖPNV die Mobilitätsansprüche aller Bürger gewährleisten. Der Verzahnung zwischen Stadt- und Umlandverkehr sowohl im Arbeits- wie auch Freizeitbereich kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu.

Unser Motto: Mitfahren-Mitreden-Mitgestalten

Gestaltung des ÖPNV. Verkehrsverbünde, in denen Städte und Landkreise zusammen­geschlossen sind, haben die Aufgabe, die Dienstleistung ÖPNV entsprechend den Bedürfnissen der Kunden anzubieten. Der KVV ist ein Kommunalverbund in der Rechtsform einer GmbH. Seine Gesellschafter sind die Stadt- und Landkreise in der Region Karlsruhe (http://www.kvv.de/unternehmen-kvv/organisation/gesellschafter.html). Im KVV sind derzeit 22 Verkehrsunternehmen zusammengeschlossen, die die Verkehrsleistungen erbringen. Seit den 1990er Jahren gibt es in Verkehrsverbünden Fahrgastbeiräte als Träger Öffentlicher Belange (TÖB). Unter den größeren Verkehrsverbünden in Baden-Württemberg war der KVV der Vorreiter. Bereits im Juni 1998 beschloss der KVV-Aufsichtsrat einstimmig die Einrichtung eines Fahrgastbeirats (FGB).

Geschichte des Fahrgastbeirates im KVV. Im Dezember 1998 konstituierte sich der FGB im KVV und gab sich eine Geschäftsordnung. Seitdem spricht der FGB gegenüber dem KVV Empfehlungen aus - bei der Planung neuer Maßnahmen und der Verbesserung bestehender Maßnahmen. Auf diese Weise unterstützt der FGB den KVV mit beratender Stimme als Instrument der Bürgerbeteiligung an der Gestaltung des ÖPNV für eine lebenswerte Umwelt.

Mitglieder. Die Mitglieder des FGB im KVV repräsentieren eine Vielfalt an Fahrgastgruppen aus dem gesamten Verbundgebiet wie Schüler, Auszubildende, Studierende, Erwerbstätige, nicht Erwerbstätige, Senioren und Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Ziele. Das übergeordnete Ziel der Mitglieder des FGB im KVV ist die Unterstützung des KVV mit beratender Stimme bei der Gewährleistung eines kundenorientierten Angebots für den ÖPNV, das auf alle Fahrgastgruppen im gesamten KVV Verbundgebiet ausgerichtet ist. Wie auch andere Fahrgastbeiräte, so hebt auch der FGB im KVV bewusst Belange von Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, hervor. Wenn das Angebot des KVV auf diesen Personenkreis ausgerichtet ist, dann erleichtert das allen Fahrgästen die Nutzung des ÖPNV. Aufgrund ihrer Handicaps haben diese Personen nicht nur deutlich höhere Hürden, den ÖPNV zu nutzen, sondern sie haben meist auch keine Mobilitätsalternative. Die Arbeit des FGB im KVV ist also darauf ausgerichtet, dass ein kundenorientierter ÖPNV insbesondere Lösungen für die Bedürfnisse der Kundengruppe von mobilitätseingeschränkten Fahrgästen anbieten muss. Oberstes Ziel ist die Gewährleistung einer sicheren Beförderung aller Fahrgäste.

Strategien. Damit die Mitglieder des FGB als Mittler zwischen Fahrgästen und KVV angemessen wirken können, sollte der FGB eine effiziente Öffentlichkeitsarbeit leisten (Pressearbeit, Internetauftritt) und zur Kommunikation des KVV mit den Fahrgästen zeitnah Stellung beziehen. Die Eingaben der Fahrgäste, die aktuelle Fragen stellen oder Berichte zu unbefriedigenden Beförderungssituationen schreiben, ordnen wir drei Bereichen zu:

  • Service und Betrieb mit Themen wie Pünktlichkeit von Tram, S-Bahn und Bus, rechtzeitiges Auswechseln von Fahrplänen, zeitnahe Bekanntgabe aktueller Informationen (z.B. KASIG Baustellen zur Kombilösung) und Service der (Sub)Unternehmen aber auch Sauberkeit in den Fahrzeugen, Verhinderung von Vandalismus und Bestärkung von freundlichem, rücksichtsvollem Verhalten in den Fahrzeugen.
  • Tarifgestaltung und Linienangebot des KVV wie zum Beispiel Buslinien im ländlichen Raum oder Passgenauigkeit der Anschlüsse zwischen KVV und Deutscher Bahn.
  • Ausstattung und Gestaltung von Fahrzeugen und Haltestellen mit dem Fokus auf Barrierefreiheit für ältere Menschen, Kinder, Eltern mit kleinen Kindern, Reisende mit Gepäck, aber auch für Gehörlose und Hörgeschädigte, Blinde und Sehbehinderte, sowie für Fahrgäste, die auf direkte Mobilitätshilfen wie Rollatoren oder Rollstühle angewiesen sind. (Beispiele).

Besonderes Augenmerk wird bei der Besprechung auf die Qualität der Korrespondenz gelegt: wann antwortet welche Abteilung des KVV dem Fahrgast auf welche Weise. Die Mitglieder des FGB im KVV treffen sich entsprechend den Anforderungen mehrfach im Jahr, wobei Vertreter des KVV über Neuerungen in den o.g. drei Bereichen berichten.

Kontakt. Für den Fahrgastbeirat ist beim KVV ein eigenes Postfach eingerichtet. Wer Anregungen zum ÖPNV im Gebiet des KVV hat, kann sich per E-Mail, Post oder Fax an uns wenden:

E-Mail: fahrgastbeirat(at)kvv.karlsruhe.de

Post: Fahrgastbeirat im Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV), Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV), Tullastraße 71, D 76131 Karlsruhe, Fax +49-721-6107-5009

Sprecher: Dr. Charlotte Kämpf

Stellvertretende Sprecher: Harald Ichters, Heinrich Mayer und Florian Roth