1994: Ein Verbund verbindet.

Der KVV revolutioniert den Nahverkehr – mit dem Gemeinschaftstarif für alle Busse und Bahnen im gesamten Land- und Stadtkreis Karlsruhe und in zahlreichen Nachbarorten. Ein erfolgreicher Start des drittgrößten Verkehrsverbunds in Baden-Württemberg, der heute 25 Verkehrsunternehmen sowie 250 Linien verbindet und jährlich rund 172 Millionen Fahrgäste befördert.

1995: Mehr als Eintrittskarte.

Das Kombiticket feiert Premiere und bietet Gästen des KSC-Spiels die kostenlose Nutzung von Bus und Bahn – mit ihrer Eintrittskarte. Heute hat dieses Kooperations-Modell vielfältige Partner: Badisches Staatstheater, Kammertheater, Volksschauspiele Ötigheim, Festspielhaus Baden-Baden oder Schlossfestspiele Ettlingen.

1996: Einer für alle, alle für einen.

Ab sofort: umweltfreundlich und preiswert zur Uni oder zur nächsten Party. Solidarisch mitfinanziert durch Semesterbeiträge. Mit der Studikarte für Studierende aller Karlsruher Hochschulen.

1997: Wissen, was fährt.

Die elektronische Fahrplanauskunft wird eingeführt. Interessierte bekommen für 10 DM einen Jahresfahrplan. Damals noch auf CD, heute kostenlos online und in Echtzeit – auf der KVV-Webseite oder in der KVV.mobil-App.

1998: für jedes Alter eine Karte.

Eine Flatrate für den ÖPNV – der KVV macht’s möglich. Mit der ScoolCard für Schüler/-innen und Auszubildende. Und mit der Karte ab 60 auch für Senioren.

1998: mitreden, mitgestalten.

Der KVV ist Vorreiter – auch in Sachen Fahrgastbeirat. Das ehrenamtliche Gremium vertritt die Interessen aller Fahrgastgruppen gegenüber dem KVV und den Verkehrsunternehmen. Und setzt sich für ein leistungsstarkes ÖPNV-Angebot im Verbundgebiet ein.

2001: von Mensch zu Mensch.

Ob Tickets, Abos oder allgemeine Fragen. Nun wird auch persönlich kompetent beraten: in KVV-Kundenzentren. Zuerst im Weinbrennerhaus am Karlsruher Marktplatz. Mittlerweile auch am Karlsruher Hauptbahnhof, in Ettlingen, Baden-Baden und Rastatt.

2002: Übung macht den Meister.

Richtiges Verhalten an der Haltestelle. Oder bei einer Notbremsung im Bus. Seit 2002 leiten KVV-Mitarbeitende Sicherheitstrainings an weiterführenden Schulen im Stadt- und Landkreis. In Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Karlsruhe werden Schulkinder für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel fit gemacht.

2006: ganz schön durchdacht.

Neuer Takt, andere Linienführung, mehr Intermodalität – der KVV-Nahverkehrsplan stellt die Weichen für morgen. Er definiert detailliert die Rahmenbedingungen und Leitlinien der nächsten Jahre und behält bei der Planung alles im Blick: Stadtentwicklung, Veränderung der Demografie, Mobilitätsverhalten.

2007: drunter und drüber für Karlsruhe.

Fußgängerzone nur für Fußgänger. Mit dem Beschluss zur Kombilösung geht für viele Karlsruher ein Traum in Erfüllung. Ab 2021 sollen die ersten Bahnen unterhalb der Shopping-Zone fahren – im Stadtbahntunnel zwischen Durlacher Tor und Europaplatz. Zusätzlich verbessert sich der Anschluss in der Kriegsstraße dank Straßenbahn-Boulevard und einem 1,6 km langen Auto-Tunnel.

2008: smarte Karte.

Der KVV wird Vorbild und führt das Handyticket ein. Fahrscheine per Smartphone kaufen – ganz bequem, auch unterwegs. Heute bietet der KVV eine Vielzahl smarter Apps an. Passgenau zugeschnitten auf die individuellen Mobilitätsbedürfnisse der Fahrgäste. Mehr Infos hier.

2009: immer ankommen.

Mit dem KVV stets mobil bleiben, auch wenn nicht alles rund läuft. Garantiert – erstmals seit Juli 2009. Die Mobilitäts- und Sauberkeitsgarantie lässt Inhaber von Zeitkarten bei größeren Verspätungen oder Fahrtausfällen aufs Taxi umsteigen. Die Fahrpreis-Erstattung erfolgt im Nachhinein. Infos zur aktuellen Mobilitäts- und Pünktlichkeitsgarantie gibt es hier.

2010: uneingeschränkt mobil.

Seit 2010 bietet der KVV mehrmals im Jahr kostenlose Mobilitätstrainings an. Dabei lernen mobilitätseingeschränkte Fahrgäste die sichere Nutzung von Bahnen und Bussen. Zum Beispiel das Ein- und Aussteigen mit Rollator oder die Verwendung von technischen Hilfsmitteln in den Fahrzeugen.

2011: Abo per Post.

Mit ein paar Klicks die Jahreskarte bequem von zu Hause und nach Hause bestellen. Seit 2011 können KVV-Kunden den Service Abo-Online nutzen.

2013: im Gepäck ein Rad.

Der KVV stellt das ADFC-KVV-Faltrad vor. Ausgeklappt sorgt es für jede Menge Fahrspaß, zusammengefaltet zählt es in Bus und Bahn als Gepäckstück. Eine clevere Lösung für alle Pendler, die ihren gesamten Arbeitsweg umweltfreundlich zurücklegen möchten.

2014: Ticketcheck.

Legal fahren, ohne Karte – erstmals möglich mit der Smartphone-App Touch&Travel. Anmelden, losfahren. Ankommen, abmelden. Und automatisch den korrekten Fahrpreis bezahlen. Auch heutzutage kein Problem: Check-in und Check-out bequem über die Ticket2go-App.

2014: o Giulia, Giulia.

80 Meter lang, 1.300 Tonnen schwer. Mission: Kombilösung. 2014 begann die gigantische Tunnelvortriebsmaschine Giulia das Erdreich unter der Karlsruher Innenstadt zu fressen. Schon zehn Monate später das Ergebnis: die Ost-West-Tunnel zwischen Durlacher Tor und Mühlburger Tor.

2015: mit Kurven voll im Trend.

Als erster Verkehrsverbund Deutschlands präsentiert der KVV seinen Liniennetzplan im Curvy-Map-Format – entworfen nach der Design-Idee des Psychologen Dr. Maxwell J. Roberts. Dessen Studien ergaben, dass die kurvenförmige Darstellung besonders nutzerfreundlich ist.

2015: der Millionen-Klick.

Am 25. März 2015 um 11:32 Uhr ist es so weit: Über die KVV.mobil-App wird das millionste Handyticket verkauft. Sieben Jahre nach Einführung hat sich der Fahrscheinkauf über das Smartphone längst als wichtiger Touchpoint etabliert.

2016: autonomes Fahren im Test.

Firmen und Forschungseinrichtungen testen Technologien und Dienstleistungen rund um vernetztes und automatisiertes Fahren im Alltagsverkehr in Karlsruhe, Bruchsal und Heilbronn. Vorne mit dabei: der KVV als Betreiber des Testfelds Autonomes Fahren Baden-Württemberg, in dem auch fahrerlose Mini-Busse erprobt werden. Mehr Infos zum Testfeld gibt's hier.

2017: Bähnchen, wechsle dich.

KVV und Region feiern: Das Karlsruher Modell wird 25 Jahre alt. Bis heute prägt es den ÖPNV am Oberrhein. Und ermöglicht umsteigefreies Reisen zwischen Stadt und Land. Ob Eisenbahnstrecke oder innerstädtische Straßenbahnschienen – die Zweisystem-Fahrzeuge haben beides drauf.

2017: ein bunter Strauß Mobilität.

Alles außer beamen – mit RegioMove. Mit dem Pilotprojekt will der KVV den Menschen in der Region noch mehr Flexibilität und Individualität bieten: Car- und Bikesharing ergänzen Bus und Bahn. Und eine passende App bündelt die Möglichkeiten und optimiert die Nutzung. Eine Registrierung, eine Route, alle Verkehrsmittel.

2017: alles, was zählt – die Luftlinie.

Der KVV bietet im Karlsruher Stadtgebiet den eTarif an. Das Besondere: Die Fahrpreisberechnung erfolgt auf Basis der Luftlinie zwischen Start- und Zielhaltestelle. Alle User der Ticket2Go-App können den eTarif nutzen. Und so auf Fahrkartenautomaten und Bargeld verzichten.

2018: Fahrservice auf Abruf.

Während der Messe IT-Trans gehen der KVV und moovel neue Wege: Mit einem on-demand Ridesharing-Angebot. Fahrgäste buchen ihre Shuttle-Fahrt bequem über die KVV.mobil-App. Und lassen sich von einem Van abholen und ans Ziel bringen – ohne statischen Fahrplan. Die optimale Route berechnet ein Algorithmus. Damit ein Fahrzeug gleich mehrere Fahrgäste bedienen kann.

2019: leihen und losfahren.

Ein eigenes Bikesharing-System erweitert das umweltfreundliche Mobilitätsangebot des KVV. Das KVV.nextbike ersetzt das Fächerrad. Zunächst verfügbar im Karlsruher Stadtgebiet und in Baden-Baden, in Zukunft auch in Bruchsal, Ettlingen, Rastatt und Rheinstetten. Mehr Infos zu den robusten Unisex-Rädern mit Sieben-Gangschaltung gibt's hier.