Suche
Fahrtauskuft
Zeit- und Datumseingabe
Auf einem einfarbig roten Hintergrund ist ein glückliches Emoji zu sehen, das einen Mund-Nasen-Schutz trägt.
Auf einem einfarbig roten Hintergrund ist ein glückliches Emoji zu sehen, das einen Mund-Nasen-Schutz trägt.

Maskenpflicht im ÖPNV

Bundesweite FFP2-Maskenpflicht

+++ Aktualisiert am 26.04.2021 +++

Aufgrund steigender infektionszahlen hat der Deutsche Bundestag Ergänzungen des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Diese so genannte „Bundesnotbremse“ ist am Freitag, 23. April 2021, in Kraft getreten.

Zentraler Inhalt der Gesetzes-Novelle: Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen eine Inzidenz von 100, gelten dort ab dem übernächsten Tag zusätzliche, im Gesetz nun bundeseinheitlich festgeschriebene Maßnahmen.

Unter anderem ist im ergänzten Infektionsschutzgesetz nun auch eine FFP2-Maskenpflicht für öffentliche Verkehrsmittel verankert. Diese gilt auch in den Bussen und Bahnen des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) sowie an den Haltestellen im Verbundgebiet des KVV. Neben FFP2-Masken sind auch vergleichbare Masken vom Typ KN95 und N95 zulässig. Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind von der Maskenpflicht ausgenommen.

Die Inzidenz von 100 wird überschritten, wenn innerhalb von sieben Tagen mehr als 100 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert werden. Das Robert Koch-Institut veröffentlicht auf seinem Dashboard die 7-Tage-Inzidenz für alle Land- und Stadtkreise.

Unter einer Inzidenz von 100 besteht im ÖPNV weiterhin die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Neben FFP2-, KN95 oder N95-Masken können dann auch herkömmliche medizinische OP-Masken verwendet werden.

Für das Kontroll- und Servicepersonal im ÖPNV, soweit es in Kontakt mit Fahrgästen kommt, gilt nach dem geänderten Infektionsschuztgesetz weiterhin "nur" die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske.

Weitere Informationen des Landes Baden-Württemberg zur Maskenpflicht im ÖPNV

 

KVV verankert Maskenpflicht in den Beförderungsbestimmungen

Der Karlsruher Verkehrsverbund hat zum 23. Oktober 2020 seine Beförderungsbestimmungen angepasst und als einer der ersten Verbünde in Deutschland die Maskenpflicht in den sogenannten „Gemeinschaftstarif“ aufgenommen.

Wer ohne korrekt sitzenden Mund-Nasen-Schutz in Bussen und Bahnen vom Prüfpersonal angetroffen wird, muss mit einer Vertragsstrafe von 100 Euro rechnen.

Wer sich trotz der Aufforderung durch das Prüfpersonal weigert, eine Maske aufzuziehen und kein ärztliches Attest vorweisen kann, kann neben der Verhängung einer Vertragsstrafe weiterhin des Fahrzeugs verwiesen werden. Die Kontrolle erfolgt ausschließlich durch die Fahrscheinprüfer.

Beförderungsbedingungen (Stand Dezember 2020)