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Blick ins Innere eines, zu diesem Zeitpunkt,  leeren KVV-Busses.
Blick ins Innere eines, zu diesem Zeitpunkt,  leeren KVV-Busses.

Coronavirus

Aktuelle Lage

+++ Aktualisiert am 22.11.2021 +++

Vor dem Hintergrund der steigenden Corona-Zahlen haben Bundestag und Bundesrat am 18. und 19. November 2021 ein neues Infektionsschutzgesetz beschlossen. Die Novelle beinhaltet unter anderem auch eine 3G-Regelung für den öffentlichen Nahverkehr. Zukünftig dürfen nur noch Menschen den ÖPNV nutzen, die entweder gegen Corona geimpft, von Covid19 genesen oder negativ auf das Virus getestet sind – und den entsprechenden Nachweis auf Verlangen vorweisen können. Die 3G-Regel im ÖPNV gilt ab Mittwoch, 24. November 2021.

Bitte beachten: Ab dem 1. Dezember 2021 reicht gemäß der neuen Corona-Landesverordnung der gelbe Impfpass als "Geimpft-Nachweis" nicht mehr aus. Als Nachweis gilt dann nur noch das EU-Zertifikat oder der QR-Code in der App.

Zudem gelten für das ÖPNV-Angebot des KVV weiterhin auch die Corona-Landesverodnungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Im ÖPNV besteht weiterhin die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Neben herkömmlichen OP-Masken können auch FFP2- oder KN95, N95-/KF94-/KF95-Masken verwendet werden. Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind von der Maskenpflicht ausgenommen. Diese Maskenpflicht gemäß Corona-Landesverordnung gilt in den Bussen und Bahnen des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) sowie an geschlossenen Haltestellen im Verbundgebiet des KVV. An ÖPNV-Haltestellen im Freien besteht keine Maskenpflicht, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zuverlässig eingehalten werden kann.

Weitere Informationen zur Maskenpflicht gibt es hier.

Wichtige Informationen

Die 3G-Regelung für den ÖPNV gilt seit dem 24. November 2021 und gilt dann auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln im Karlsruher Verkehrsverbund (KVV). Gelten soll die 3G-Regel zunächst bis zum 19. März 2022. Eine Verlängerung um drei Monate ist möglich.

Informationen dazu, was die 3G-Regel im ÖPNV genau bedeutet und was es bei der Nutzung von Bus und Bahn zu beachten gibt, finden sich in den folgenden FAQ. Novellierung steht noch aus. 

Weiterhin bestehen bleibt auch die Maskenpflicht im ÖPNV gemäß Corona-Landesverordnung.

Für wen gilt die 3G-Regel?
Grundsätzlich gilt die 3G-Regel gemäß § 28b Infektionsschutzgesetz für alle Fahrgäste im ÖPNV. Demnach dürfen nur Passagiere mitfahren, die genesen, geimpft oder getestet (3G) sind. Ausgenomen von dieser 3G-Regelung sind Schüler*innen mit einem gültigen Schülerausweis, weil diese während der Schulzeit regelmäßig getestet werden. Sie müssen lediglich einen Schüler-Ausweis vorzeigen können. Diese Ausnahme für Schüler*innen gilt jedoch nicht in den Schulferien. Kinder unter sechs Jahren sind von der 3G-Regel ausgenommen.

Der 3G-Nachweis ist während der gesamten Fahrt für Stichprobenkontrollen bereitzuhalten. Ein Personalausweis/Lichtbildausweis muss zum Namensabgleich ebenfalls vorgezeigt werden.

Ausnahme von 3G-Nachweispflicht für Kinder / Schüler*innen: Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder bis einschließlich fünf Jahre sowie sechs- und siebenjährige Kinder, die noch nicht eingeschult sind. Schüler*innen sind außerhalb der Ferien von der 3G-Regel befreit. Dann können sie als Nachweis einen Schülerausweis oder ein anderweitig von der Schule ausgestelltes Nachweisdokument vorzeigen. Auch die ScoolCard reicht als Nachweis aus. Volljährige Schüler/Berufsschüler fallen ebenfalls unter diese Ausnahmeregelung.
Das neue Infektionsschutzgesetz des Bundes gibt vor, dass Schüler*innen außerhalb der Schulzeit - während der Ferien - einen 3G-Nachweis (geimpft, getestet, genesen) bei sich haben müssen. Das gilt ab Beginn der Weihnachtsferien 2021.

Wie wird die 3G-Regel kontrolliert?
Gemäß dem novellierten Infektionsschutzgesetz sind die Beförderer, also die Verkehrsunternehmen verpflichtet, die Einhaltung der 3G-Regelung durch stichprobenhafte Kontrollen zu überwachen. Da es sich um ein Bundesgesetz handelt, können zudem auch Polizei und Ordnungsbehörden die 3G-Regel im ÖPNV kontrollieren.

Welcher Corona-Testnachweis ist zu erbringen?
Wer nicht geimpft oder genesen ist (Nachweis erforderlich) muss auf Verlangen der Kontrolleure einen aktuellen und negativen Covid19-Test vorlegen. Dieser darf maximal 24 Stunden alt und muss dokumentiert sein. Gültig sind neben PCR- und Antigen-Schnelltests einer zertifizierten Teststelle auch unter Aufsicht durchgeführte Selbsttests, wie sie derzeit auch bei manchen Arbeitgebern zum Einsatz kommen. Undokumentierte Selbsttests, die in Drogeriemärkten oder im Einzelhandel erhältlich sind, sind nicht zulässig.

Ist der ÖPNV ein Infektionstreiber?
Bislang ist durch keine Studie belegt, dass die Ansteckungsgefahr in Bussen und Bahnen höher ist als an anderen Orten, wenn man die gängigen Hygieneregeln befolgt. So kommt eine Studie der Technischen Universität Berlin vom Februar 2021 zu dem Schluss, dass das Ansteckungsrisiko im ÖPNV geringer ist als etwa in Supermärkten. Auch eine Studie der Berliner Charité konnte im Mai dieses Jahres belegen, dass der ÖPNV kein Infektionstreiber ist. Das Tragen von Masken oder aber auch das ständige Lüften der Fahrzeuge tragen zu einem geringen Ansteckungsrisiko bei.

Im ÖPNV gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Neben herkömmlichen OP-Masken können auch FFP2- oder KN95, N95-/KF94-/KF95-Masken verwendet werden.

Derzeit sind immer noch weniger Fahrgäste unterwegs als vor der Corona-Krise. Die Bahnen und Busse haben somit ausreichend Platz, dass in der Regel für eine räumliche Distanz gesorgt ist. Allerdings wird es in den Hauptverkehrszeiten wieder voller werden. Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Seit dem 27. April 2020 besteht beim Einkaufen und bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, also in Bahnen und Bussen sowie an Bahn- und Bussteigen, für Personen nach ihrem sechsten Geburtstag die Pflicht, eine Maske zu tragen und damit Mund und Nase zu bedecken.

    Mit dem Infektionsschutzgesetz, welches am 23. April 2021 in Kraft trat, wurden bundeseinheitliche Regelungen festgelegt.
    Zentraler Inhalt der Gesetzes-Novelle: Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen eine Inzidenz von 100, gelten dort ab dem übernächsten Tag zusätzliche, im Gesetz nun bundeseinheitlich festgeschriebene Maßnahmen.
     
  • Halten Sie an der Haltestelle Abstand zu anderen Fahrgästen.
  • Halten Sie beim Einstieg Abstand und lassen Sie erst die Fahrgäste aus dem Fahrzeug aussteigen. Drängeln Sie nicht und lassen Sie sich nicht drängeln.
  • Bitte verteilen Sie sich im Fahrzeug, so dass ein Abstand zu den anderen Fahrgästen besteht.
  • Fahren Sie bitte nicht zu den Hauptverkehrszeiten, wenn Sie nicht müssen. Außerhalb der Hauptverkehrszeiten ist in der Regel viel Platz.

> Corona Verordnung vom 13. Mai 2021

> Fragen und Antworten zur Maskenpflicht

Bei allen Fahrten in den öffentlichen Verkehrsmitteln sollten Sie außerdem folgende Hygienemaßnahmen beherzigen:

  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten.
    Hygiene beim Husten & Niesen
  • Waschen und desinfizieren Sie Ihre Hände mehrmals am Tag gründlich.
    Gründliches Händewaschen
  • Vermeiden Sie enge Kontakte und halten Sie Abstand zu Erkrankten.
    Barrieremaßnahmen

Die Corona-Warn-App ist ein wichtiger Helfer, um Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Sie hilft festzustellen, ob Kontakt mit einer infizierten Person bestand und ob daraus ein erhöhtes Ansteckunugsrisiko entstand. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung.

Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Die Corona-Warn-App ist kostenlos im Apple Store und bei Google Play zum Download erhältlich.

Die Öffnungszeiten der KVV-Kundenzentren finden Sie hier

Eine Übersicht der weiteren Verkaufsstellen finden Sie hier

Was machen die Verkehrsunternehmen, die im KVV-Gebiet unterwegs sind, gegen das Coronavirus?
Da der öffentliche Nahverkehr zur Daseinsvorsorge gehört, versuchen wir so gut es geht, die Fahrerinnen und Fahrer zu schützen, damit diese weiterhin im Einsatz für die Fahrgäste sein können.

Da es in den Fahrzeugen allerdings zu Kontakt mit Materialien und zum Teil anderen Menschen kommt, empfehlen wir die Hygieneregeln zu beachten:

  • Hände vor und nach der Fahrt mit Seife zu waschen.
  • Beim Husten oder Niesen den Mund mit gebeugtem Ellbogen oder unbenutztem Taschentuch zu bedecken.
  • Nicht ins Gesicht fassen und auf Berührungen zur Begrüßung zu verzichten.

Werden die Fahrzeuge gereinigt bzw. desinfiziert?
Die Fahrzeuge werden täglich gereinigt und desinfiziert. Es werden ebenfalls mobile Teams eingesetzt, die auch unterwegs die Oberflächen desinfizieren. Nach jedem Fahrgastwechsel das Fahrzeug zu desinfizieren ist nicht realisierbar, denn das müsste  genauso passieren. Unsere Empfehlung an die Fahrgäste: bitte beachten Sie die Hygienemaßnahmen des Gesundheitsamtes, waschen Sie sich die Hände vor und nach einer Fahrt in Bus und Bahn mit Seife.

Werden die Fahrzeugtüren an den Haltestellen geöffnet?
Wir öffnen die Türen unserer Fahrzeuge, damit sie den Türöffner nicht betätigen müssen und die Fahrzeuge besser durchlüftet werden, sofern es technisch möglich ist.

Warum werden in Bussen die erste Tür abgesperrt und der Ticketverkauf im Bus eingestellt?
So soll die Wahrscheinlichkeit der Übertragung des Coronavirus für das Fahrpersonal und für unsere Fahrgäste minimiert werden. Diese Maßnahme dient dazu die Mitarbeiter*innen und Sie als Fahrgast zu schützen und den Betrieb aufrecht zu erhalten.

Kann ich ohne Ticket fahren?
Die Ticketpflicht ist nicht aufgehoben. Es muss vor Fahrtantritt ein Ticket gelöst werden.

Wo bekomme ich ein Ticket?
An den Fahrkartenautomaten und über unsere Apps (KVV.mobil / DB Navigator)