Newsletter Ausgabe Mai / Juni 2021

 
 

Maskenpflicht im ÖPNV

In vielen Stadt- und Landkreisen im KVV-Verbundgebiet sind die Inzidenzwerte in den letzten Tagen deutlich gesunken. Dies hat gemäß der so genannten "Bundesnotbremse" auch Auswirkungen auf die Maskenpflicht im ÖPNV. Unterschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Wert 100, sind auch wieder herkömmliche OP-Masken zur Abdeckung von Mund und Nase zulässig. Natürlich können aber auch weiterhin FFP2-Masken oder KN95-/N95-/KF94-/KF99-Masken getragen werden, die ebenfalls zu den medizinischen Masken zählen.

Bei Inzidenzwerten über 100 gilt weiterhin eine FFP2-Maskenpflicht. Alternativ sind auch vergleichbare Masken vom Typ KN95/N95/KF94/KF99 zulässig, herkömmliche OP-Masken indes nicht.

"Bundesnotbremse" soll Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen

Aufgrund steigender Infektionszahlen hatte der Deutsche Bundestag im Frühjahr Ergänzungen des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Diese so genannte „Bundesnotbremse“ war am Freitag, 23. April, in Kraft getreten.

Zentraler Inhalt der Gesetzes-Novelle:
Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen eine Inzidenz von 100, gelten dort ab dem übernächsten Tag zusätzliche, im Gesetz nun bundeseinheitlich festgeschriebene Maßnahmen.

Unter anderem wurde im ergänzten Infektionsschutzgesetz auch eine FFP2-Maskenpflicht für öffentliche Verkehrsmittel verankert. Dies gilt auch in den Bussen und Bahnen des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) sowie an den Haltestellen im Verbundgebiet des KVV. Neben FFP2-Masken sind auch vergleichbare Masken vom Typ KN95/N95/KF94/KF99 zulässig, herkömmliche medizinische OP-Masken indes nicht. Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind von der Maskenpflicht ausgenommen.

Weitere Informationen des Landes Baden-Württemberg zur Maskenpflicht im ÖPNV finden Sie hier und auf unserer KVV-Website.

 

An dieser Stelle möchten wir Sie über eine aktuelle Studie des VDV informieren, die am 10. Mai veröffentlicht wurde.

Zentrales positives Ergebnis der in dieser Form einzigartigen Studie ist, dass die regelmäßige Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im Vergleich zum Individualverkehr nicht mit einem höheren Risiko einer SARS-CoV-2-Infektion verbunden ist. Die Studie wurde von der Charité Research Organisation (CRO) durchgeführt.

Lesen Sie hier die aktuelle, gemeinsame Pressemitteilung der VBK und AVG zu diesem Thema.

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