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Zukunftsvision: So könnte eine regiomove Port aussehen. Grafik: Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

Der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) wird sich in den kommenden Jahren mit dem Projekt regiomove vom klassischen Verkehrsverbund hin zu einem multimodalen Mobilitätsverbund weiterentwickeln. Regiomove soll künftig jedem den passenden Mix aus den Mobilitätsangeboten in der Region liefern, ob Stadtbahn, Bus, Carsharing oder Leihfahrrad. Die Fahrgastinformation, Buchung und Abrechnung erfolgt gebündelt in einer App per Smartphone. In diesem Jahr werden die ersten sichtbaren Ergebnisse des Projekts der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Für den bequemen Umstieg vom einen zum anderen Verkehrsmittel sind - gemäß dem Projektleitspruch "Alles außer beamen" - besondere Mobilitätsstationen geplant, die so genannten regiomove Ports. Die Auswahl der Pilotstandorte wird ein wichtiger Projekt-Meilenstein in diesem Jahr sein. „Wir wünschen uns diese Ports in der ganzen Region, um eine bestmögliche Vernetzung der Mobilitätsangebote zu erreichen“, erklärt Projektleiter Dr. Frank Pagel vom Karlsruher Verkehrsverbund (KVV).

In der ersten Pilotphase sollen in der Region Mittlerer Oberrhein vier bis acht solcher Ports entstehen. Bei einem erfolgreichen Verlauf der Testphase soll regiomove dann auf die gesamte Region ausgedehnt werden und so einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Kommunen leisten.

Form und Farbe der Ports werden dieses Frühjahr in einem Designwettbewerb erarbeitet. Im Juli wird eine Fachjury die Entwürfe von fünf Architektur- und Designbüros beurteilen. Eine modulare Bauweise wird es möglich machen, die Ports auf die spezifischen Anforderungen und Bedürfnisse der unterschiedlichen Standorte anzupassen.

Weitere Infos zu regiomove gibt es hier.