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Fünf Männer in Anzügen stehen vor einem KVV-Plakat. Zwei schütteln Hände. Sie halten Urkunden mit dem Wappen Baden-Württembergs in den Händen.
Fünf Männer in Anzügen stehen vor einem KVV-Plakat. Zwei schütteln Hände. Sie halten Urkunden mit dem Wappen Baden-Württembergs in den Händen.

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Dreihundert neue nextbike-Räder für Karlsruhe

Locker vorbei an jedem Stau: Umweltfreundlich und flexibel unterwegs ist man mit dem kvv.nextbike-Rädern. Der Karlsruher Verkehrsverbund erweitert nun seine Flotte in Karlsruhe um 300 zusätzliche Räder.

Die kvv.nextbike-Flotte in der Fächerstadt wächst weiter: Am Dienstag stimmte der Karlsruher Gemeinderat im Rahmen seiner Haushaltsberatungen für die Anschaffung von dreihundert neuen Rädern für das Verleihsystem, das vom Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) im Auftrag der Stadt betrieben wird. Die Kosten für die zusätzlichen Räder belaufen sich auf 107.000 Euro pro Jahr.

„Wir freuen uns sehr, dass nach dem erfolgreichen Start von kvv.nextbike vor knapp zwei Jahren dieses Angebot so gut von den Bürgern angenommen wurde. Nun kann das System dank der Entscheidung der Stadt Karlsruhe weiter wachsen und wir können zusätzliche Räder im Stadtgebiet für die Bürger und Besucher Karlsruhes aufstellen“, sagt Olaf Strotkötter von der KVV-Geschäftsführung.

Umweltfreundlich und gesund unterwegs auf zwei Rädern

Die neuen Räder sollen in den nächsten Wochen bestellt und dann im weiteren Jahresverlauf 2021 nach Karlsruhe ausgeliefert werden. Insgesamt wächst die nextbike-Flotte in der Fächerstadt damit auf rund 650 Räder an. „Gerade während der Corona-Pandemie haben viele Menschen in Karlsruhe, das ja ohnehin zu den fahrradfreundlichsten Städten Deutschlands zählt, das Fahrradfahren neu entdeckt. Die Bewegung an der frischen Luft stärkt das Immunsystem, man kann locker die soziale Distanz wahren und ist zudem noch günstig unterwegs. Fahrrad und ÖPNV sind das Team für die Mobilitäts- und Klimawende“, beschreibt Strotkötter die Vorzüge von kvv.nextbike.

Auch im Karlsruher Rathaus begrüßt man das Votum des Gemeinderates für die Bereitstellung der Mittel zum Kauf der neuen Räder. „Unsere Stadt soll in den nächsten Jahren noch fahrradfreundlicher werden. Deshalb müssen wir die Infrastruktur für diese umweltfreundliche Mobilität weiter ausbauen. Auch kvv.nextbike ist hierbei ein wichtiger Baustein“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup.

KVV will Erfolgsgeschichte weiterschreiben

Im März 2019 hatte der KVV in Zusammenarbeit mit der Stadt Karlsruhe und vielen weiteren Kommunen im KVV das übergreifende Verleihsystem an den Markt gebracht und die Nutzerzahlen im Vergleich zum Vorgängermodell „Fächerrad“ in kurzer Zeit nahezu verdoppelt. Insbesondere in den fahrradfreundlichen Sommermonaten wurden die Räder in Karlsruhe im Schnitt rund zwei Mal pro Tag ausgeliehen. Inzwischen gibt es das Bike-Sharing-Angebot in den Städten Baden-Baden, Bruchsal, Ettlingen, Rastatt und Rheinstetten. Weitere Kommunen haben bereits ihr Interesse signalisiert.

Weitere Informationen zu kvv.nextbike gibt es hier.