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Drei Männer in Anzügen stehen vor dem Karlsruher Schloss
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KVV-Geschäftsführer im Gespräch mit CDU-Landtagsabgeordneter Neumann-Martin

Das Foto zeigt Dr. Alexander Pischon und die CDU-Landtagsabgeordnete Christine Neumann-Martin. (Foto: KVV)

Dr. Alexander Pischon, Geschäftsführer des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV), tauschte sich kürzlich mit der CDU-Landtagsabgeordneten aus dem Wahlkreis Ettlingen, Christine Neumann-Martin MdL, über aktuelle Vertriebsthemen und die Kritik aus, die hierzu von Bürgern und Kundengruppen sowie von politischer Seite aus laut geworden war.

Zum Hintergrund des Gesprächs: Die Ettlinger CDU-Landtagsabgeordnete hatte sich bereits im Dezember an den KVV gewandt, Gesprächsbereitschaft signalisiert und unter anderem kritisiert, dass der KVV seit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2021 nur noch bereits entwertete Tickets für den sofortigen Fahrtantritt ausgibt. Zudem sei bei Kunden und Bürgern aus ihrem Wahlkreis der Eindruck entstanden, dass Tickets künftig nur noch digital erworben werden könnten.

Dr. Alexander Pischon konnte bei dem persönlichen Gespräch diese Sorge klar ausräumen: „Mir war es sehr wichtig, Ihnen im direkten Austausch noch einmal im Detail zu erläutern, dass zu jeder Zeit auch weiterhin Fahrkarten in Papierform erworben werden können – beispielsweise beim Busfahrer, an Fahrkartenautomaten an Haltestellen oder in unseren Kundenzentren in der Region.“ Auch die attraktiven Vorzüge der Karte ab 65 hob er bei dem Termin besonders hervor – unter anderem vor dem Hintergrund, dass zahlreiche ältere Fahrgäste die Abschaffung der Vierer-Karten kritisiert hatten.

Christine Neumann-Martin MdL betonte in diesem Zusammenhang, dass es vor allem die ältere Generation sei, die von der Umstellung betroffen ist. Die seit Wochen eingehenden Anrufe und Mails im Ettlinger Wahlkreisbüro belegten dies, so die Landtagsabgeordnete. Enttäuscht zeigte sich die Abgeordnete bei dem Gespräch über die Abschaffung der Stempelautomaten in Bussen und Bahnen sowie der beliebten Vierer-Karten. Als Anregung und Wunsch äußerte Neumann-Martin MdL eine in der Zukunft klarere Kommunikation seitens des KVV in Bezug auf den zukünftigen Umgang mit den Papierfahrscheinen. Die CDU-Landtagsabgeordnete begrüßte dabei den Vorschlag von KVV-Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon, dass man zukünftig mehr über relevante Vorhaben in den örtlichen Amtsblättern informieren wolle und man selbstverständlich auch bereit sei, in Alten-, Pflege und Seniorenheime u.ä. zu kommen, um über die zukünftigen Möglichkeiten für die von der Umstellung überwiegend betroffenen Personengruppe zu sprechen. Auch die bereits stattfindenden Schulungsangebote durch das KVV.Eventmobil in den Gemeinden im Einzugsbereich des KVV stießen bei Neumann-Martin MdL auf positive Resonanz. Außerdem zeigte sich die CDU-Landtagsabgeordnete erfreut darüber, dass man dieses Treffen zum Anlass nehme, sich zukünftig regelmäßig über aktuelle Themen auszutauschen.

Dr. Alexander Pischon warf im Gespräch mit der Ettlinger Landtagsabgeordneten auch einen Blick auf die anstehenden Termine der kommenden Wochen: So wies er darauf hin, dass man sich bereits am Montag, den 21. Februar, bei einem internen Workshop mit Vertreterinnen und Vertretern des KVV-Aufsichtsrats weiter über die aktuellen Vertriebsthemen austauschen werde.

Die inhaltlichen Ergebnisse dieses Workshops dienen dann als Grundlage für weitere Entscheidungen in einer Sonderaufsichtsratssitzung des KVV. Diese findet am Freitag, 11. März, statt.

„Wir werden im Rahmen des Workshops am 21. Februar unter anderem mit den Teilnehmern darüber sprechen, was sich für unsere Kunden im analogen und digitalen Bereich noch zusätzlich verbessern lässt. Unter anderem sprechen wir über im Voraus zu erwerbende Papierfahrscheine oder auf Anpassungen im Luftlinientarif“, ergänzt Dr. Alexander Pischon.