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Sicherheitstraining für Schüler an Neureuter Realschule: Kooperationsprojekt von KVV und Polizei richtet sich an Fünftklässler

Bereits seit mehreren Jahren führt der Karlsruher Verkehrsverbund in enger Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Polizeipräsidium spezielle Sicherheitsschulungen für Schüler durch. Inhaltlich geht es bei diesen Schulungen vorrangig darum, die Jugendlichen auf mögliche Gefahren an Bus- und Bahnhaltestellen hinzuweisen und sie dafür zu befähigen, stets auf ihre eigene Sicherheit bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln zu achten.

Als Vertreter des Karlsruher Verkehrsverbunds machten am heutigen Freitag, 9. März, Sebastian Spitzer und Peter Mültin an der Neureuter Realschule Station und informierten die Schüler anhand anschaulicher Beispiele darüber, mit welchen gefährlichen Situationen man etwa bei einer Vollbremsung im Bus oder beim Drängeln an einer Haltestelle in ihrem Alltag konfrontiert werden kann.
„Das Konzept der gemeinsamen Sicherheitsschulungen hat sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt“, betont der Geschäftsführer des Karlsruher Verkehrsverbunds, Dr. Alexander Pischon, der sich heute selbst vor Ort einen Eindruck vom Ablauf der theoretischen und praktischen Schulungen machte.

Bevor die Schüler jedoch bei konkreten Beispielen wie etwa einer Vollbremsung eines 25 Stundenkilometer schnellen Busses einmal selbst erfahren konnten, wie man sich vor einem plötzlichen Sturz im Bus schützen kann, erläuterte Nicole Mellert vom Referat Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe den Schülern im Klassenzimmer das sichere Verhalten in der Theorie. Die zentrale Botschaft, die man den zahlreichen Schülern an diesem Morgen nahebringen wollte, sei so einfach wie elementar, so Nicole Mellert: „Augen und Ohren auf im Straßenverkehr!“

Der Karlsruher Verkehrsverbund und das Polizeipräsidium Karlsruhe führen die genannte Schulung zur Mobilitätserziehung jährlich an rund 20 Schulen im gesamten Landkreis Karlsruhe durch. Hierbei werden den Schülern im Theorie-Teil unter anderem leicht einprägsame Merksätze aus der Broschüre „Zehn leichtsinnige Momente“ auf den Weg gegeben, bevor dann in der Praxis vermittelt wird, wie man sich sicher im Straßenraum sowie im Bereich von Gleisen und Bahnhaltestellen bewegen sollte.