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Fünf Männer in Anzügen stehen vor einem KVV-Plakat. Zwei schütteln Hände. Sie halten Urkunden mit dem Wappen Baden-Württembergs in den Händen.
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Meldungen

Tramlinie 2 fährt ab dem 29. Juli wieder bis Knielingen Nord

Die Trambahnen der Linie 2 können ab dem 29. Juli wieder den Streckenabschnitt zwischen Städtischem Klinikum und Knielingen Nord nutzen.

Die Verkehrsbetriebe  Karlsruhe (VBK) werden am Donnerstag, 29. Juli, wieder den Trambahnverkehr der Linie 2 zwischen dem Städtischem Klinikum und Knielingen Nord aufnehmen. Nach dem Abschluss der gutachterlichen Untersuchungen in diesem Streckenabschnitt werden auch die restlichen Reinigungsmaßnahmen der verschmutzen Schienen bis zum Beginn der Sommerferien erfolgreich beendet werden. Die Tramlinie 2 verkehrt ab dem 29. Juli wieder regulär bzw. nach dem für die Sommerferien vorgesehenen Betriebskonzept der Bauphase 4 (siehe VBK-Pressemitteilung vom 22. Juli 2021). Der derzeit mit Bussen eingerichtete Schienenersatzverkehr (SEV) wird dann eingestellt.

„Wir danken den Anwohnern und Fahrgästen entlang dieses Abschnittes für ihre Geduld und ihr Verständnis in den vergangenen Wochen und möchten uns nochmals für die Einschränkungen entschuldigen“, erklärt VBK-Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon.

Gutachter dokumentieren Schäden im Gleisbereich

Am 15. Juni hatte sich in Karlsruhe an verschiedenen Stellen Bitumen-Vergussmaterial aus dem Gleisbereich gelöst und zu starken Verschmutzungen von Schienen, Weichen und Fahrzeugen geführt, die in den Tagen danach aufwendig gereinigt werden mussten. Abschnitte des innerstädtischen Schienennetzes waren so stark durch die klebrige Masse verschmutzt, dass der Tram- und Stadtbahnverkehr aus Sicherheitsgründen temporär für einige Tage eingestellt wurde – so auch zwischen Städtischem Klinikum und Knielingen Nord, wo die Streckensperrung am längsten andauerte. „Da in diesem Abschnitt aufgrund des hohen Verschmutzungsgrades der Ursprung für die ganze Problematik mit der herausgelösten Vergussmasse vermutet wird, mussten wir vor den finalen Reinigungsmaßnahmen und der Streckenfreigabe zunächst die Untersuchungen der Gutachter und Sachverständigen abwarten. Diese haben die Schäden gerichtsverwertbar dokumentiert für den Fall, dass die VBK zu einem späteren Zeitpunkt Schadensersatz-Ansprüche gegenüber Dritten geltend machen müssen“, begründet Pischon die vergleichsweise lange Sperrphase in diesem Teil des Schienennetzes.

Parallel zu den Reinigungsarbeiten bauen die VBK dort aktuell noch schadhafte Verguss-Stellen aus und füllen diese provisorisch mit Kaltasphalt auf – diese Methode wurde auch in anderen Abschnitten des Schienennetzes angewandt, um hier neuen Schäden prophylaktisch vorzubeugen. Zudem führt das Gartenbauamt noch einen Grünschnitt im Rasengleis in Knielingen durch. Auch diese Arbeiten werden bis zur Inbetriebnahme am ersten Sommerferientag abgeschlossen sein.

Während die Tramlinie 2 ab dem 29. Juli wieder ihren Betrieb nach Knielingen Nord aufnehmen kann, geht die Ursachenforschung zum herausgelösten Schienenverguss weiter. „Bis die umfassenden Analysen der Gutachter sowie die Materialprüfungen der beauftragten Institute vollständig abgeschlossen sind, wird es sicherlich noch einige Zeit dauern“, erklärt Christian Höglmeier, der bei den VBK den Unternehmensbereich Infrastruktur leitet.