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Eine junge Frau und ein junger Mann stehen mit Handy in der Bahn.
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Gemeinderat beschließt Angebotsreduzierung

Die Stadt Karlsruhe muss die städtischen Finanzen stabilisieren. Deshalb hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag, 27. Januar beschlossen das ÖPNV-Angebot der VBK zu reduzieren.

Die Stadt Karlsruhe muss die städtischen Finanzen stabilisieren. Deshalb hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag, 27. Januar beschlossen das ÖPNV-Angebot der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) zu reduzieren.   

Die nun beschlossenen Maßnahmen sollen jährlich etwa 3,6 Millionen Euro (Nettoeinsparung circa 3 Millionen Euro) einsparen. Die Fahrtanpassungen werden Mitte Juni erfolgen. 

Dabei ist wichtig zu betonen, dass für die Fahrgäste die Einschränkungen nun deutlich milder ausfallen als ursprünglich geplant. Die Anpassungen erfolgen nur in den Randzeiten und das Kernangebot bleibt somit weiterhin unverändert bestehen. 

Der Wechsel vom 20- zum 30‑Minuten‑Takt erfolgt nun erst ab 23 Uhr, sodass das bisherige Fahrplanangebot am späten Abend länger erhalten bleibt.

Bei den vorübergehenden Einstellungen der Buslinien wird künftig ein Anruf-Linien-Taxi eingesetzt, um die Erreichbarkeit sicherzustellen. Zudem waren Schulfahrten bereits unabhängig von Einschränkungen im Linienbetrieb ausgenommen.

„Ein leistungsfähiger Nahverkehr ist ein zentraler Baustein für eine lebenswerte Stadt. Er verbindet Menschen, entlastet Straßen und sichert Teilhabe für alle Menschen. Ein stabiles Nahverkehrsangebot stärkt die städtische Wirtschaft und viele Arbeitsplätze. Dabei tragen die VBK dazu bei, Karlsruhe klimafreundlich weiter zu entwickeln. Auch für die Bereitstellung des zukünftigen Angebots, benötigen die VBK weiterhin qualifizierte Fachkräfte, deshalb werden die VBK ihren Personalstamm nicht reduzieren, sondern lediglich ein kleiner Teil der freiwerdenden Stellen – zum Beispiel durch Rentenbeitritte – erst einmal nicht komplett nachbesetzt“, betont Christian Höglmeier, technischer Geschäftsführer der VBK. 

Die VBK setzen die beschlossenen Anpassungen in enger Abstimmung mit der Stadt verantwortungsvoll um. Dabei haben sie den Blick stets auf den Bedürfnissen der Fahrgäste und sorgen dafür, dass auch die Umsteigebeziehungen bestmöglich erhalten bleiben.

Konkretes Einsparkonzept – Tram 

Alle Linien: 

Montag bis Freitag:

  • Wechsel 20- auf 10-Minutentakt erst um 6 Uhr (statt 5:30 Uhr)
  • Wechsel 10- auf 20-Minutentakt bereits um 19 Uhr (statt 20 Uhr) 

Sonntag:

  • Wechsel 30- auf 20-Minutentakt erst um 12 Uhr (statt 9 Uhr)

Täglich:

  • Wechsel 20- auf 30-Minutentakt um 23 Uhr (statt 20-Minutentakt) 

Tram 3:

  • Montag bis Freitag: Entfall der Verstärkerfahrten Tivoli – Kaiserplatz

 

Konkretes Einsparkonzept Bus

Bei diesem Konzept wurde auf eine möglichst gelichmäßige Verteilung über alle Stadtteile geachtet:

  • Buslinie 22

Samstag: Umstellung auf Anruf-Linien-Taxi (ALT) 

  • Buslinie 32

Montag bis Freitag: Umstellung Kurzfahrten tagsüber bis neue Wiesen auf ALT

Samstag: Umstellung aller Fahrten auf ALT

  • Buslinie 47A

Montag bis Freitag: Einstellung und Umstellung der Anbindung von und nach Waldbronn auf ALT

  • Buslinie 71

Samstag: Umstellung aller Fahrten auf ALT

  • Buslinie 72

Täglich: Umstellung aller Fahrten mit Ausnahme von drei bis vier Schulfahrtenpaaren auf ALT

  • Buslinie 74/ 75 (verknüpfte Linie)

Täglich: Umstellung aller Fahrten mit Ausnahme von drei bis vier Schulfahrtenpaaren auf ALT

Ferner wird der Fahrplan der Linien 21, 23, 24, 26, 30, 62, 70 und 73 samstags, bei den Linien 62 und 70 auch sonn- und feiertags, auf einen durchgehenden 30-Minuten-Takt umgestellt. 

Weitere Informationen zu den Änderungen.