Fahrtauskunft
Zeit- und Datumseingabe
Der technische Geschäftsführer Christian Höglmeier steht vor einer Stadtbahn und spricht in ein Mikrofon.
Der technische Geschäftsführer Christian Höglmeier steht vor einer Stadtbahn und spricht in ein Mikrofon.
Meldungen
Icon S1 Icon S11

Bund und Land fördern umfassende Erneuerung der Bahninfrastruktur im Albtal

Die Albtalbahn verläuft von Ettlingen nach Bad Herrenalb bzw. Ittersbach. Im kommenden Jahr setzt die AVG weitere Maßnahmen zur Instandhaltung und Modernisierung der Bahninfrastruktur um, damit die Fahrgäste auch weiterhin von einem leistungsstarken ÖPNV-Angebot auf der Schiene profitieren.

Gemeinsame Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft 

Die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) erhält für die umfassende Erneuerung der Infrastruktur auf der Albtalbahn weitere Fördermittel von Bund und Land. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat für den zweiten Teilantrag des Infrastrukturprogramms eine Zuwendung in Höhe von rund 17,3 Millionen Euro bewilligt. Die Förderung erfolgt auf Grundlage des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) des Bundes und dient der langfristigen Sicherung einer leistungsfähigen und zuverlässigen Schieneninfrastruktur auf der Albtalbahn. Den entsprechenden Zuwendungsbescheid stellte das Regierungspräsidium Karlsruhe dem kommunalen Verkehrsunternehmen in diesen Tagen zu.

Die Gesamtkosten für dieses zweite Infrastruktur-Paket betragen rund 23,9 Millionen Euro. Davon übernimmt der Bund bis zu 11,94 Millionen Euro, das Land Baden-Württemberg stellt weitere 5,37 Millionen Euro bereit. 

„Die AVG freut sich über die Zustellung des Zuwendungsbescheids. Die Albtalbahn ist eine wichtige Verkehrsader für viele Menschen in der Region. Mit den Fördermitteln können wir notwendige Erneuerungsmaßnahmen umsetzen und die Infrastruktur fit für die Anforderungen der Zukunft machen, so dass unsere Fahrgäste auch weiterhin von einem zuverlässigen und leistungsfähigen Stadtbahnverkehr profitieren“, erklärt Christian Höglmeier, technischer Geschäftsführer der AVG.

Das Vorhaben umfasst zahlreiche Maßnahmen zur Modernisierung der Bahninfrastruktur auf dem Streckenabschnitt zwischen Karlsruhe, Ettlingen und Ittersbach. Geplant sind unter anderem:
■ Erneuerung von Gleisen und Weichen im Albtalbahnhof in Karlsruhe 
■ Gleisbaumaßnahmen im Bahnhof Busenbach
■ Erneuerung von Weichen im Bahnhof Langensteinbach St. Barbara und Ittersbach Industrie
■ Grunderneuerung des Streckenabschnittes zwischen den Haltestellen Langensteinbach St. Barbara und Ittersbach Industrie auf einer Länge von 5,4 Kilometern
■ Erneuerung der Oberleitung zwischen den Haltestellen Busenbach und Ittersbach Industrie
■ Erneuerung des Oberbaus zwischen den Haltestellen Langensteinbach-St. Barbara und Ittersbach Industrie
■ Neubau eines Kompakt-Gleichrichterunterwerks an der Haltestelle Langensteinbach-St. Barbara

Die Investitionen sind Teil eines mehrjährigen Programms zur Grunderneuerung der AVG-Infrastruktur auf der Albtalbahn. Erste Projekte wurden bereits in einem früheren Maßnahmenpaket 2025 und in diesem Jahr erfolgreich umgesetzt. Diese Arbeiten wurden ebenfalls von Bund und Land gefördert, die Fördersumme hierfür betrug rund 8,5 Millionen Euro. Zusammen haben beide Maßnahmenpakete ein Volumen von 35,6 Millionen Euro, im nächsten Jahr beabsichtigt die AVG für ein drittes Paket im Albtal weitere Fördermittel zu beantragen.

Die Infrastrukturprojekte aus dem zweiten Maßnahmenpaket sollen zwischen Frühjahr und Sommer 2027 umgesetzt werden. Der Neubau des Kompakt-Gleichrichterunterwerks an der Haltestelle Langensteinbach-St. Barbara ist für das Jahr 2028 vorgesehen. 

Auch das Regierungspräsidium Karlsruhe unterstreicht die Bedeutung einer modernen und leistungsstarken Bahn-Infrastruktur im Albtal. „Der Zuwendungsbescheid schafft die finanzielle Grundlage für die geplanten Maßnahmen der AVG auf diesem stark frequentierten Streckenabschnitt. Mit den Fördermitteln von Bund und Land unterstützen wir wichtige Investitionen für einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr, der einen wesentlichen Beitrag zur hohen Lebensqualität hier in der Region leistet“, erklärt Regierungspräsident Alexander Föhr.