Im Krisenfall sind eingespielte Abläufe und belastbare Kooperationen wichtig. Das zeigt eine aktuelle Übung der Berufsfeuerwehr Karlsruhe in enger Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK).
Drei Tage lang wurde im Bereich der unterirdischen Stadtbahnstrecke ein komplexes Rettungsszenario unter realitätsnahen Bedingungen durchgespielt. Ziel war es, von Montag, 28. Juli bis Mittwoch, 30. Juli, das Zusammenspiel von Einsatzleitung, Technik und Infrastruktur gezielt zu trainieren und potenzielle Schwachstellen zu identifizieren.
Fokus liegt auf schneller Lageerkundung
Im Mittelpunkt der Übung stand ein Szenario, das jederzeit Realität werden könnte: Eine Person wird im Tunnelbereich unter einer Straßenbahn eingeklemmt. Bei schwierigen Bedingungen der unterirdischen Verkehrsanlage (UVA) wurden Rettung und technische Bergung geübt.
Ein besonderer Fokus lag auf der schnellen Lageerkundung und der präzisen Koordination zwischen Einsatzleitung, Betriebsaufsicht und Fahrdienst. Im Ernstfall zählt jede Minute.